
Zu meiner eigenen Überraschung hat sich der Verzicht auf das Nikotin schneller als möglich erwiesen als vorgängig erwartet: Entzugserscheinungen wie Hungergefühl, leichter Schwindel, Kopfschmerzen, Verstopfung etc. haben sich, wenn auch nur ansatzweise, nur am ersten Tag gezeigt. Ich weiss, dass ich mich auf mein Hungergefühl nicht verlassen kann und höre entsprechend nicht hin, wenn der Magen meint: "Iss' endlich was (wenn möglich was Süsses)" oder (Geheimtip) ich trinke ein grosses Glas Wasser.
Das Vergessen setzt schon langsam ein, d.h. ich vergesse tatsächlich, dass ich zu einer bestimmten Zeit (so gegen 1030h) eigentlich eine rauchte (wenn ich noch zu den Rauchern gehörte). Anderseits gibt es quasi aus heiterem Himmel Attacken auf das Lustzentrum meines Gehirns die mir mit allen möglichen Ausreden versuchen zu suggerieren, dass ich ohne Zigarette nicht überleben könne. Hier ist die Zeit das entscheidende: Diese Attacken halten nicht lange an, sind sehr kurzlebig (ein paar Minuten höchstens). Ich warte als einfach, beschäftige mich mit etwas anderem und siehe da, oben genanntes Vergessen setzt wieder ein.
Der Geruchssinn ist schon stärker geworden (der Geschmackssinn kaum): die Blumen duften am Wegrand wo ich sie vorher höchstens gesehen habe rieche ich sie jetzt zuerst.
Es ist jetzt (erst) der 4 Tag ohne, bin aber schon sehr stolz darauf. Benutze keinen Ersatz wie Kaugummi, Pflaster, Kräuter-Zigaretten, Bonbons oä. So weiss der Körper wenigstens, woran er ist.
Auf ein weiteres, freu mich drauf, M.
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