Lust, Leid, Glück, Taten, Ideen, Spinniges, Ideale, Freude, Frust und noch vieles mehr... Halt alles was das Leben so bereithält in Text und Bild
Mittwoch, 27. Juni 2007
Mittwoch, 20. Juni 2007
Still not smoking
Montag, 4. Juni 2007
Gut überstanden

Zu meiner eigenen Überraschung hat sich der Verzicht auf das Nikotin schneller als möglich erwiesen als vorgängig erwartet: Entzugserscheinungen wie Hungergefühl, leichter Schwindel, Kopfschmerzen, Verstopfung etc. haben sich, wenn auch nur ansatzweise, nur am ersten Tag gezeigt. Ich weiss, dass ich mich auf mein Hungergefühl nicht verlassen kann und höre entsprechend nicht hin, wenn der Magen meint: "Iss' endlich was (wenn möglich was Süsses)" oder (Geheimtip) ich trinke ein grosses Glas Wasser.
Das Vergessen setzt schon langsam ein, d.h. ich vergesse tatsächlich, dass ich zu einer bestimmten Zeit (so gegen 1030h) eigentlich eine rauchte (wenn ich noch zu den Rauchern gehörte). Anderseits gibt es quasi aus heiterem Himmel Attacken auf das Lustzentrum meines Gehirns die mir mit allen möglichen Ausreden versuchen zu suggerieren, dass ich ohne Zigarette nicht überleben könne. Hier ist die Zeit das entscheidende: Diese Attacken halten nicht lange an, sind sehr kurzlebig (ein paar Minuten höchstens). Ich warte als einfach, beschäftige mich mit etwas anderem und siehe da, oben genanntes Vergessen setzt wieder ein.
Der Geruchssinn ist schon stärker geworden (der Geschmackssinn kaum): die Blumen duften am Wegrand wo ich sie vorher höchstens gesehen habe rieche ich sie jetzt zuerst.
Es ist jetzt (erst) der 4 Tag ohne, bin aber schon sehr stolz darauf. Benutze keinen Ersatz wie Kaugummi, Pflaster, Kräuter-Zigaretten, Bonbons oä. So weiss der Körper wenigstens, woran er ist.
Auf ein weiteres, freu mich drauf, M.
Freitag, 1. Juni 2007
Nicht rauchen / Nichtraucher?
Eigentlich ist das ja etwas, was gar nicht geht: Wenn ich mir sage, dass ich ein "Nichtraucher" bin, dann ist das, zumindest der Form nach, die Beschreibung einer Tätigkeit: ich rauche ich nicht! Eigenartige Tätigkeit, die darin besteht etwas nicht zu tun, eine "Antitätigkeit" sozusagen.
Naja, wie dem auch sei, ich werde genau dies' nun in Angriff nehmen, mich von der Nikotin-Sucht befreien. Gestern war ja der Tag des "Nicht-Rauchens" (oder so ähnlich), also ein guter Moment damit anzufangen aufzuhören.
Heute ist also der erste rauchfreie Tag (seit 'zig Jahren!) für mich. Meine Umgebung muss mich nun vielleicht mehr erdulden als ertragen? Bis jetzt scheint es mir, dass ich weder hypernervös noch sonst sehr in Mitleidenschaft gezogen werde. Es scheint mir vielmehr als hätte ich dauernd Hunger (statt dessen gibt's ein Glas Wasser) und eine gewisse Unruhe bemächtigt sich meiner, langsam aber stetig, fordert mich zu Bewegung auf.
Ich bin guter Dinge, dass das alles funktionieren wird.
M.
